9. November 2018 (pek181109-lmm)

Erzbistum Köln. Martinszüge, Laternen, Martinslieder, Weckmänner, Martinsfeuer und Martinsgänse – all das sind Dinge, die mit dem heiligen Martin in Verbindung gebracht werden, dessen Gedenktag traditionell der Vorabend des 11. November ist.

Momentan werden im gesamten Erzbistum – insbesondere in den 180 Seelsorgebereichen mit ihren Pfarrgemeinden sowie in den Grundschulen und Kitas – Vorbereitungen für Martinszüge getroffen. Beispiele für große Martinszüge im Erzbistum Köln sind der Große Bonner Martinszug, der am 12. November um 17.15 Uhr am Münsterplatz beginnt und der Zug durch die Düsseldorfer Altstadt, dessen Startpunkt am 10. November um 17 Uhr die Lambertusstraße ist. Ein weiterer der zahlreichen Züge ist der Martinszug durch die Kölner Altstadt, der sich am 9. November um 17.30 Uhr am Kölner Dom aufstellt.

Die Geschichte des heiligen Martins ist vielen Kindern und Erwachsenen bekannt: Soldat Martin traf vor den Stadttoren Amiens einen Bettler, der sehr unter der Kälte litt. Martin stand dem Bettler selbst bloß mit seinem Mantel und einem Schwert gegenüber. Trotzdem nutzte er das Schwert, um eine Hälfte des Mantels abzutrennen und dem Bettler zu überreichen. Nach dieser Tat erschien Jesus Martin im Traum. Auch in der Zeit danach war er als Bischof von Tours für seine Nächstenliebe bekannt und wurde später heiliggesprochen.

Weitere Informationen zu Sankt Martin finden Sie auf der Homepage des Erzbistums unter: